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"Und das ist heute"

Gründonnerstag mit besonderem Hochgebet und Fußwaschung: So feierte die Gemeinde den Beginn des Ostertriduums.

Nur an Gründonnerstag werden die Worte des Hochgebets geändert. Statt "Am Abend, bevor er für unser Heil und das Heil aller Menschen das Leiden auf sich nahm" heißt es ergänzend "das ist heute". Natürlich war das vor 2000 Jahren, aber es ist doch insoweit aktuell, als dass wir heute den Tag feiern. 

Dazu gehört nicht nur das Abendmahl, sondern auch die Fußwaschung - wie Jesus zu Petrus sagte: "Wenn ich Dich nicht wasche, hast Du keine Gemeinschaft mit mir". Zugegebenermaßen gab es ein Missverständnis über die Frage, werd das heuer organisiert und so tat es keiner - aber Pfr Rettinger fragte vor der Messe die Besucher und so fanden sich 12 Gemeindemitglieder, denen stellvertretend die Füße gewaschen wurden. Zuvor hatte Pfr Rettinger gepredigt und war dabei auf die Kommunion eingegangen: Wenn man so nach vorne gehe, lasse man die Gedanken los. Vorne werde die Hostie gezeigt und dazu gesagt "das ist der Leib Christi". Dies bestätige man mit "Amen". Damit bringe man seinen Glauben zum Ausdruck, in der Hostie Jesus selber zu begegnen, Jesus, der der Sohn Gottes, mein Freund sei. Die Kommunion heiße, Jesus als Geschenk zu empfangen und in sein Herz aufzunehmen.

Nach dem Gottesdienst (oder, genauer: während des Gottesdienstes, denn dieser, das sog. triduum, geht von Gründonnerstag zur Osternacht, ohne Ende, ohne Anfang - allerdings trifft man sich in dieser Zeit doch nur dreimal in der Kirche und nicht ununterbrochen ;-)) wurde das Allerheiligste in die Unterkirche gebracht und der Altar abgeräumt, damit für Karfreitag alles leer ist - Verlassen - Jesus wird sterben.