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Karfreitag in Obernburg

Karfreitag in Obernburg: Stille und Verzweiflung prägen die Liturgie, doch die Hoffnung bleibt. Was wird morgen geschehen?

Aus - nichts mehr. Jesus ist gestorben. Die Verzweifelung durchzieht die Karfreitagsliturgie. Die 12 Messdiener ziehen mit PR Benjamin Riebel in den leeren Kircheraum ein und werfen sich zu Boden. Aus ist's.

Am Morgen fand schon der traditionelle Kreuzgang entlang der Kreuzwegstationen vom Tiefental zur Wendelinuskapelle statt, an dem 70 Personen teilnahmen. 

Die Glocken sind schon gestern nach dem Gloria nach Rom geflogen, die Orgel schweigt, ein, zwei Lieder werden gesungen, die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu wird verlesen. PR Benjamin Riebel erzählte, dass die gregorianischen Choräle, die gesungen werden können (er führte das vor) die tiefste Note für den Tod Jesu vorgesehen hätten - denn schlimmer könnte es ja nicht mehr kommen. Das Kreuz wird geholt mit den Worten "Sehet das Kreuz, an dem der Herr gehangen!" und von den Gläubigen verehrt, die Kommunion wird gehalten mit den Hostien, die gestern in die Unterkirche gebacht wurden. Keine Glocken, sondern Klappern künden das Kommen des Allerheiligsten. Viele Fürbitten werden gehalten, denn die Hoffnung - ja, die bleibt noch. Wer weiß, was morgen passiert!