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Faschingsikone getroffen

Am Rosenmontag bin ich geboren...

Die Kolpingfamilie Obernburg fuhr wieder einmal, diesmal mit 17 Personen, zur Prunksitzung der Schwarzen Elf nach Schweinfurt.

Kaum hatten wir Platz genommen, kam schon die Frage:"ist das nicht...?" Ja, sie war es. Am Nebentisch. Dass ihr Nachbar eine Faschingsmütze mit MCV trug, war natürlich schon ein Hinweis, aber Ludwig Paul, der Vorsitzende vom Elferrat, begrüßte sie auch rasch: Margit Sponheimer war da. (Zugegeben: die u25jährigen fragten: muss man die kennen? Aber die Antwort ist ja ganz klar, muss man. Die verblüfften "Kinder" hörten, dass man sich vor 50 Jahren in guter Kleidung im Wohnzimmer der wenigen Bekannten mit Farbfernseher traf, um bei Sekt und Häppchen "Mainz, wie es singt und lacht" zu sehen ).

Die Sitzung an sich war mal wieder hervorragend, wie immer perfekt Peter Kuhn, der ein Märchen vortrug, obwohl ja die "Hauptmärchenerzähler im Weißen Haus und im Kremel sitzen", sehr gut Marco Breitenbach, der an der "quarter-life-crisis" litt: "ein Viertel meines Lebens ist schon um! Bald wird es ein Fünftel sein, ja bald ein Achtel!" Fabian Wahler verzweifelte an der Bürokratie, dabei wollte er doch nur im Auftrag seiner Frau ein Schwimmbad im Garten bauen (" 2 qm wären genehmigungsfrei!" "für ein Schwimmbad?" "Ja, es darf unbegrenzt tief sein!") und bekam die Genehmigung nur unter Verschwiegenheitsvereinbarung ("sonst will meine Frau auch eins!").

Dann kam es zur Ordensverlerihung und natürlich wurde Margit Sponheimer auch ein Orden verliehen. Ludwig Paul unterhielt sich mit ihr und erwähnte, dass sie die erste Frau auf der Faschingsbühne gewesen sei ("ja, ich habe das halt gemacht, woher soll ich wissen, dass Frauen das nicht machen?"). Und natürlich sang sie auch DAS Lied, wobei man sagen muss, dass sie trotz ihrer fast 83 Jahre noch gut und sicher singt. Der Saal sang begeistert mit und brachte lange, stehende Ovationen. 

Am nächsten Tag war sie im selben Hotel wie wir, aber gut erzogen wie wir sind, ließen wir sie frühstücken und baten nicht um ein Selfie...

Mal schauen, was uns nächstes Jahr erwartet!