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"Eine Stunde für mich" Obernburg, 2. Advent

Löse dich

von Unrast und Hektik.

Besinne dich auf dich selbst!

Wer bist du? Was willst du?

Mit diesen Worten begann die 2. "Stunde für mich" in der Annakapelle in Obernburg. 51 Besucher waren gekommen. Elisabeth Sattler fuhr nach der Einleitung fort: "Die Kunde von Betlehem traf damals auf eine verfinsterte Welt: Kleine Leute werden herumgeschoben, weil der Kaiser Geld braucht, vor allem für seine Soldaten. Die Heimat des himmlischen Kindes eine Unruheprovinz im Osten des Römischen Reiches, eine gespaltete Gesellschaft unter gewaltigem Steuerdruck, dem vor allem die mittleren und armen Schichten ausgesetzt sind. Hirten, gesellschaftliche Außenseiter mit zweifelhaftem Ruf, sind die Adressaten der Engelsbotschaft (...) Allen, die dieses Friedenskind in ihr Herz aufnehmen, soll eine ungeahnte Kraft zuwachsen: die Vollmacht, selbst ein Kind Gottes zu werden".

Anschließend dachte sie über Maria nach: "Wer mit einem überraschenden Ereignis oder Veränderung konfrontiert ist, steht vor einer Herausforderung. Wie werde ich diese Situation meistern?" Maria war bestimmt zunächst auch nicht begeistert. Aber: "Wenn sich unser Lebensweg verändert, wenn es anders kommt, als man denkt,
dann wünsche ich uns die Fähigkeit wachsam zu sein und genau hinzuhören worum es geht und welche Möglichkeiten mir damit geschenkt werden.
 Wenn sich Angst in mein Herz schleicht, weil ich nicht alles in meiner Hand habe, dann wünsche ich uns Vertrauen: „Fürchte dich nicht – Für Gott ist nichts unmöglich!“
Wenn Unerwartetes unsere Pläne durchkreuzt, dann wünsche ich uns einen Engel – jemanden der uns versichert: „Du bist begnadet – Gott ist mit dir".

Die musikalische Begleitung übernahm der Dreigesang mit Erwine Knecht. Sie wurden mit großer Begeisterung empfangen.

Danke an alle, die sich für diese sonntägliche Adventsstunde engagieren!