Gibt`s denn tatsächlich einen Adventskranz für die Hosentasche?
2. Advent in Mömlingen
Das heißt, die Kinder durften am Adventskranz die 2. Kerze entzünden.
Edeltraud und Heike vom FamGoTeam standen oben am Ambo und streckten eine Hand aus und erklärten:
„Ja, das ist er, unser Adventskranz für die Hosentasche. Er kostet nichts und wir haben ihn das ganze Jahr bei uns. Unsere eigene Hand!“
Gemeinsam betrachteten wir alle Finger.
Die 4 Finger sind die vier Adventssonntage, der Daumen bedeutet Weihnachten.
Nehmen wir den kleinen Finger mit der anderen Hand. Er kann er uns erinnern, dass sich Gott an Weihnachten ganz klein macht.
Er kommt als kleines Kind zu uns in einer Futterkrippe für Tiere.
Auch seine Eltern sind keine Könige, sondern „kleine Leute“.
Eine junge Frau namens Maria, hat auf Gottes Willen angenommen und sie hat einen Zimmermann als Mann.
Der 2. Finger ist der Ringfinger. Viele Menschen tragen da einen Ehering, der sie an Liebe und Treue erinnert. Gott hat uns oft versprochen, dass er uns einen Erlöser schickt. Gott hat sein Versprechen eingelöst, und seinen Sohn Jesus zu uns geschickt, und zeigte so seine Treue zu uns.
Der 3.Finger, ist der Mittelfinger,er ist unser größter Finger. Er will uns daran erinnern, dass uns Gott ganz groß gemacht hat. Sozusagen als seine Schwestern und Brüder. Als ein Abbild Gottes.
Der 4. Finger ist der Zeigefinger. Er zeigt auf Jesus.So wie es zum Beispiel Johannes der Täufer getan hat. Auf Jesus sollen wir Christen hören und seine gute Nachricht weitersagen.
Der Daumen, der für das Weihnachtsfest steht, brauchen wir zum Greifen, zum Festhalten.
An Weihnachten können wir nach Gottes Hand greifen, die er uns im Jesuskind entgegenstreckt.
Damit wir uns in guten und schlechteren Tagen gehalten fühlen und nicht allein durchs Leben gehen müssen.
Noch einmal in Kurzfassung: Der Adventskranz in der Hosentasche:
1. Der kleine Finger: Der große Gott hat sich in Jesus ganz klein gemacht.
2. Der Ringfinger: Gott ist uns treu geblieben und will es auch bleiben.
3. Der Mittelfinger: Wir sind ganz groß: Gottes Kinder. Und das Größte das wir tun können, wir können Gottes Liebe weitergeben.
4. Der Zeigefinger: Zeigen wir auf Jesus und tragen seine Botschaft weiter.
5. Der Daumen: Mit ihm ergreifen wir die Hand Gottes und halten uns daran
fest.
Auch Diakon Martin war mit seinem Freund Pelle gekommen.
Sie unterhielten sich über das gehörte Evangelium (Mt 3,1-12 von Johannes dem Täufer.
Pelle war von Johannes begeistert: „Der ist ja super gut drauf. Heutzutage wäre der bestimmt Influencer mit einem Kanal „Wüste oder Rufer“ und hätte ganz viele Follower.“
Martin meinte jedoch, Johannes hat nur das gelebt und gesagt und dies nach außen gezeigt.
Selbst auch ohne Medien war das damals schon möglich.
Ja, er hat den Leuten Angst gemacht, aber nicht um sie zu schockieren, sondern um sie dazu zu bringen, dass sie sich ändern, oder umdenken und nicht in festgefahrenen Strukturen stecken bleiben.
Pelle fragt: „Warum sollten die Leute das machen?“
Martin fragt Pelle was er machen würde, wenn sich ein Megastar bei ihm ankündigen würde?
Pelle meinte: „Dann würde ich erstmal aufräumen und alles ordentlich machen.
Martin: Genau, dazu ruft Johannes die Menschen auf, weil der Messias, sozusagen der Megastar zu den Menschen kommen wollte. Deshalb sollen sie in ihrem Leben aufräumen, aber nicht nur äußerlich, sondern innen, bei ihrem Denken und Handeln.
R.Zieres

























