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Annatag in Obernburg 2026

Bei ausgezeichnetem Wetter trafen sich viele Gläubige, der Musikverein, leider letztmalig die Fa Kunisch für die Technik, Domkapitular Albin Krämer, Pfarrer Matthias Rettinger, Diakon Peter Ricker und Domvikar Manuel Thomas im Garten der Annakapelle, um den traditionellen Annatag zu feiern. 

Domvikar Thomas stellte in seiner Predigt darauf ab, dass eigentlich immer die ältere Generation Ratschläge erteilt habe. Sie habe mehr Erfahrung, mehr Wissen gehabt. Heute sei das bei dem technologischen Fortschritt ganz anders und die Großeltern würden sich an ihre Enkelkinder wenden. Aber dennoch würde der Austausch der Generationen noch funktionieren, die Großeltern hätten mehr Geduld, mehr Lebenserfahrung, mehr Zeit für ihre Enkel. In der heutigen Zeit sei es wichtig, den anderen zu hören. Hören heiße, die Realität wahrnehmen, wie sie sei, abzuwägen, denn die Welt sei nicht schwarz-weiß. Dafür brauche es Geduld, welche die ältere Generation mehr habe als die jungen. Über die heilige Anna sei nichts bekannt, aber an ihrer Tochter Maria sehe man, dass sie diese Eigenschaft gehabt habe. So stehe in der Bibel, nach dem Besuch der Hirten in dem Stall: " Maria aber bewahrte diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen". Maria sei also vertraut gewesen mit dem innerlichen Prozess des Abwägens. So sollten auch wir im Leben und im Glauben Fragen stellen und über unser Umfaled hinausschauen, als Getaufte in Kirche und Gesellschaft hineinwirken. 

Letztes Jahr sei er zum Annafest in Obidos in Brasilien gewesen. Dort werde 14 Tage gefeiert, Höhepunkt sei ein Ritt - das könnten wir doch in Obernburg auch mal einführen...? Anschließend ließ er alle "auf brasilianisch" St. Anna hochleben, indem sie auf den Ruf "St. Anna" mit "Viva" antworteten.

Danach gab es noch einiges zu tun: die ehemaligen Mitglieder des Gemeindeteams (früher Pfarrgemeinderat, Sie erinnern sich?) wurden verabschiedet, die neuen begrüßt und bei den Messdienern gab es Dankeschön zu sagen: Marie, Lukas und Daniel bekamen einen Eisgutschein für die Ausbildung der neuen Minis, 4 ausgeschiedene Messdiener können einen Gutschein und eine Urkunde im Pfarrbüro abholen, Elisabeth Volmer wurde nach 7 Jahren von der Verpflichtung abgelöst, die Ministranten zu ihren Diensten einzuteilen. Armin Bachmann war 4 Amtsperioden im Gemeindeteam und hat vor allem die Kasse stets prima geführt. Angelika Hennrich war 5 Amtszeiten dabei und hat viele, viele Ideen gehabt, sowie den Kommunionunterricht, Jugos, Kigos, Famgos und Andachten vorbereitet etc. Amelie Noß war eine Amtszeit dabei und für die Jugend zuständig, Günter Rosenberger war das zweite Mal dabei und kannte immer jemanden, der weiterhelfen konnte. Yvonne Ullmer war eine hervorragende Schriftführerin und Kilian Volmer seit 2 Amtszeiten für die Homepage zuständig (ihm wurde zugerufen, dass so etwas ja auch Online gehe.... Er hatte allerdings am Vortag für die Interessierten des pastoralen Raums die Homepagebedienung erklärt.) Die ehemaligen Mitglieder erhielten einen Dank des Pfarrers, eine Urkunde, Geschenk und Blumen. Kleinere Blumen bekamen die neuen, z. T. auch alten Mitglieder, Hartmut Ackermann, Sandra Möller, Stefanie Noß, Stephan Ramstöck, Jochen Schuck, Katharina Volmer und Josefine Wollmann.

Anschließend wurde traditionell für den Freundeskreis Pia Fidelis Kuchen verkauft. Hierbei konnten eingenommen werden gute 800€..

Um 19.00 Uhr gab es die abendliche Andacht mit Musikverein zum Abschluss der Annaoktav. Gut 80 Personen waren in den Garten gekommen, etliche standen bei den Gräbern ihrer Lieben. 

Ein herzliches Dankeschön allen Predigern, Küstern, Organisten, dem Musikverein, den Minis, der Technik und dem GT für den Auf- und Abbau und ganz besonders den Aktivbürgern für das Auf- und Abhängen des Sonnensegels.

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