Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

40 Jahre Wendelinuskapelle in Obernburg

40 Jahre - muss man das feiern? Das ist ja nichts, oder? Dieser Frage widmete sich die Gemeindeteamvorsitzende Volmer zu Beginn der Jubiläumsmesse. Zunächst erzählte sie, wie es zum Bau kam: die erstmals ca 1320 erwähnte Wendelinuskapelle am OVGO-Kreisel musste 1969 abgerissen werden und das Denkmalamt hatte die Auflage erteilt, dass eine neue Kapelle mit Teilen des alten Inventars gebaut werden musste. Darüber wurde aber zunächst lange diskutiert, bis Anfang der 80er vor allem Otto Spilger senior den Bau einer neuen Kapelle neben der Volksschule vorantrieb. Der Kostenvoranschlag belief sich auf DM 250.000,00. Obwohl Otto Spilger sen. hier großzügig spendete, war es immer noch viel Geld. So brachten sich viele Freiwillige ein, die beim Bau halfen. Leider existiert keine vollständige Liste. Wenn also Sie oder Ihre Verwandten damals geholfen haben, melden Sie doch bitte die Namen beim Pfarrbüro!

Dr. Leo Hefner gestaltete die neuen Fenster, viele Handwerker halfen beim Bau. Die Marien- und Kruzifixfigur  wurden eigens in Oberammergau geschnitzt und gespendet. Die Figur des heiligen Wendelin wurde renoviert. Und weil das alles erst 40 Jahre her ist, leben noch viele Menschen, die selber oder deren Eltern und Großeltern damals mitgebaut, mitgespendet, mitgeplant und mitdiskutiert haben. Und das hat Obernburg allen Pfarreien voraus, die 500 oder 700 Jahre Kapelle feiern dürfen.

Festprediger war Pfarrer Ball, der zusammen mit Pfr Rettinger und Diakon Ricker und 7 Messdienern gekommen war. Gekommen waren aber auch die Gläubigen, so dass 7 Bierbänke zusätzlich aufgestellt wurden und trotzdem noch zig Menschen an den Fenstern standen. Die musikalische Gestaltung übernahmen Elisabeth und Luise. In seiner Predigt erzählte Pfarrer ball, dass er schon viele Wendelinuspredigten gehalten habe und die Gläubigen auch sicher viele gehört hätten. Trotzdem sei jede anders, denn jede würde einen anderen Schwerpunkt setzen. So erklärte er, dass Irland im 5 - 7. Jh für die Christianisierung sehr wesentlich gerwesen sei, weil es eine Insel war, zu der die Völkerwanderungen und Kriege nicht gekommen seien. Die Atmospäre der Rücksichtslosigkeit in Europa, in der Macht und Reichtum zählten, habe es nicht bis dorthin gebacht. Seit der Christianisierung durch den hl Patrick habe es nirgends so viele Klöster und damit auch Bildung und Wissen gegeben wie in Irland. Bildung sei Gottessuche gewesen; wer es sich leisten konnte, besuchte den Papst in Rom und lebte als Einsiedler. Das sei ein populäres spirituelles Ziel gewesen. So habe dies auch Wendelinus gemacht, von dem die Legende erzähle, er habe einen Gutsbesitzer zum Guten verändert und habe als Einsiedler versucht, den Menschen zu vermitteln, Vertrauen in Gott zu haben und das Ganze in den Blick zu nehmen.

Anschließend lud ein unbekannter Gönner alle Besucher in die Salztrögstuben zu einem Sektempfang und Büffet ein. Viele nahmen das Angebot an und verbrachten einen netten Abend bei leckerem Essen. Kirchepfleger Dietmar Fieger begrüßte alle und nannte die Namen derjenigen, die sich heute um die Wendelinuskirche kümmern, öffnen, schließen, putzen (Hugo Fischer, Karl und Rita Reichert, Gertrud Roos, Steffi Noß, Joachim Willmann, Dietmar Fieger). Diesen dankte er herzlich!

Im Anschluss die Namen derjenigen, die sich bekanntermaßen für die Wendelinuskapelle engagierten: Otto Spilger sen., Erhard Englert, Alois Roos, Heinz Abb, Richard Neeb, Alfons Amrhein, Pfr Lieb, Joachim Willmann, Karl Reichert, Bürgermeister Imhof. Ergänzungen wird entgegengesehen.

nach oben