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Provencefahrt der Pfarrei St. Peter und Paul, Obernburg

Tag 1

Fotos hinter dem ersten ( Karos).

Am ersten Tag landeten wir nach einem viel zu frühem Aufstehen, aber problemfreiem Flug, gegen 10.00 Uhr in Marseille. Ich denke, jeder hat so seine Erwartungen und die sind nicht positiv. Alles falsch. Seit den 90ern wurde das Stadterneuerungsprojekt Euromediterranee umgesetzt und so ist die Innenstadt total schick. Gut renoviert, viele neue Museen, zT renovierte alte Gebäude, zT attraktive neue. So hat Norman Foster einen Spiegel als Sonnenschutz angefertigt. Die Oper, die Handelskammer - Schmuckstücke. Die Kirchen? restauriert. Gut, Nachteil ist Gentrifizierung, aber für den Touristen wirklich sehenswert. Wir besichtigten Notre Dame de la Garde, die aber wegen des Sonnenstandes schlecht zu fotografieren war. Seitdem weiß ich auch, dass es einen Fußballklub gibt (Olympique Marseille), denn von dort oben aus sieht man das Stadion und jede Menge kleiner Jungen rannten an die Stelle der Brüstung, um es zu fotografieren. Innen aus italienischem Mosaik; ursprünglich aber eine Votivkirche, weswegen nicht nur Bilder, sonder auch Bewegungsmittel jeder Art (Schiff, Flugzeug, Hubschrauber etc) im Innenraum hängen. Tatsächlich war die Gegend von Marseille nach der Normandie der zweite Landeplatz der Alliierten am 15.8.1944. Später gab es große Einheiten der Fremdenlegion hier. 

Nach dem Mittagessen ging es in Richtung Avignon. Unterwegs hielten wir in Lourmarin. Dort gibt es eine Burg (gebaut 15./20. Jahrhundert), in der aber gerade ein Musikfestivaal war (Rock, Pop, Electro), so dass wir nicht hingingen, aber das schöne Städtchen besichtigten, das zu den "Plus beaux villages de France" zählt. Wirklich viele reizvolle Ecken und viele, viele Blumen, vor allem Jasmin.

Von dort fuhren wir dann nach Avignon, wo wir neben der Papstresidenz wohnen. 

Tag 2

Wir haben hier viele Probleme mit den Bildern. Also, sie kommen völlig durcheinander. Auf dem kleinen Tablet kann ich das auch nicht ändern, weil ich es nicht lesen kann. Bitte; Reihenfolge raten und Protestbrief an Würzburg schicken.

Heute besuchten wir den Markt in L'Isle de la Sorgue. Absolut faszinierend, "vintage" ( sprich, die Sachen, die Deine Eltern hatten...), Wurst, Käse, Lavendel, Tischdecken, Kleider etc.

Danach fuhren wir zur Fontaine de Vaucluse, der Quelle der Sorgue, die jedoch wegen Steinschlags geschlossen ist. Der Weg ist aber absolut sehenswert und sehr angenehm. 

Nachmittags standen die Papstresidenz und Ponte d'Avignon auf dem Programm. 1,8 ha, von überwiegend 2 Päpsten gebaut, später Wohnsitz diverser Gegenpäpste, danach Militärstützpunkt. Dabei wurden die Innenmalereien entfernt, die von italienischen Künstlern begonnen und von französischen fortgesetzt wurden. Wenige wurden gerettet, manches wurde im letzten Jahrhundert erneuert, z. B. die Zinnen. Außerdem wurde in den letzten 20 Jahren alles sandgestrahlt, was man deutlich sieht. 

Die Brücke war mal 950 m lang, weil sie über eine Insellandschaft in der Rhone führte. Erst Holz, zerstört von Ludwig VIII, dann im 14. Jahrhundert aus Stein erbaut, bestehen nunmehr nur noch 4 von 22 Bögen. Man hat vom Ende der Brücke einen perfekten Blick in die Umgebung und auf die Stadt. 

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