Tag 4)
Wir begannen mit einem Besuch der bunten Felsen bei Roussillon. Wir waren auch nicht die einzigen, aber es war schon interessant, die vielen Farben zu sehen. Es gab 2 Rundwege, auch der längere dauerte nur ca 40 Minuten. Es fiel auf, dass viele Schmetterlinge da waren.
Das Dorf selber ist sehr reizvoll, viele nette Ecken und Ateliere überall. Die Preise aber vielleicht nicht ganz im Rahmen eines Urlaubsmitbringsels. Jasmin, unsere Führerin, erzählte uns, dass sehr viele vermögende Mitbürger hier Zweitwohnungen haben und es gab auch viele schöne Häuser mit angelegten Gärten.
Lavendel: allerdings, das ist ein Problem. Er ist hier nämlich noch nicht richtig aufgeblüht. So haben wir nicht die Fotos, die wir uns gewünscht haben.
Nachmittags fuhren wir zum berühmten Zisterzienserkloster Senanque. 1143 gegründet und lm 13. Jahrhundert auf dem Höhepunkt seiner Macht, dann niedergebrannt, seit einigen Jahren wieder von Mönchen bewohnt und renoviert. Es ist also - na? Genau: frisch sandgestrahlt. Sehr schön, sehr schlicht, die Kirchen fast ohne Fenster wegen des Mistrals im Winter imd der Hitze im Sommer.
Zum Abschluss stand Gordes auf dem Programm, auch eines der "plus beaux villages de France". Hier lebten bestimmt viele wohlhabende Mitbürger mit Zweitwohnsitzen, denn alles war atemberaubend teuer. Ausserdem war der Wind wirklich heftig. Natürlich, die Aussicht ist super. Wer's mag!
Tag 3)
es ist richtig, dass wir für eine Reise nur einen Artikel nehmen. Da wir es aber niocht schaffen, die Bilder a) tageweise b) sortiert hochzuladen, erschien uns ein Artikel mit mehr als 50 ungeordneten Bildern zu viel. Daher werden es drei Artikel werden.
Heut ging es nach Nimes und wir lernten interessante Sachen: das Stadtwappen ist ein um eine Palme gewickeltes Krokodil. Es hängen deshalb auch vier ausgestopfte Krokodile in Treppenhaus des Rathauses. Amerikanische Auswanderer? Schließlich fand Levis Strauß den Denim-Stoff De Nimes, also aus Nimes. Nein, das war es nicht. Tatsächlich sollte das Krokodil mit Palme Ägypten zeigen, dass sie nach Augustus verloren hatten und kein Reich mehr waren, es war also praktisch ein "ätsch". Damals wurden in Nimes Münzen geprägt, die auf der einen Seite das Krokodil hatten, auf der anderen den Kaiser. Als die dann später gefunden wurden, dachte man, es sein doch ein schönes Stadtwappen und bekam es genehmigt.
Nimes war eine Hochstadt der Hugenotten, weswegen fast alle Kirche vebrannt sind und "neo" wieder aufgebaut waren. Aber genauso wie Uzes, unser zweites Ziel, ist auch Nimes vollkommen sandgestrahlt, seitdem es UNESCO-Weltkulturerbe wurde, so dass es richtig flott und sauber aussieht. Auch die Grünanlagen und die großen Straßen wurden neu angelegt - chic! Und überall der Geruch von Lindenblüten.
Wir besichtigten die Arena, den Maison Carree und den Dianatempel, der aber vielleicht eher eine Bibliothek war.
Von dort fuhren wir nach Uzes, ein ebenso wunderbar sandgestrahltes Dörfchen mit vielen historischen Bauten, Kathedrale, Herzogspalast, Rathaus und natürlich - wie könnte man es vergessen? - das Haribomuseum. Na ja, es hatte montags geschlossen. Sonst wären wir sicher hin!
Von dort führte uns der Weg zum Pont du Gard, der wunderbar in der Abendsonne lag und ein prima Fotomotiv wurde.

