Die große Messe an Himmelfahrt findet reihum in den Pfarreien des pastoralen Raums Obernburg statt. Nach Niedernberg im letzten Jahr war heuer Obernburg dran. Die Wendelinuskapelle wurde eigens hergerichtet, die Fenster geputzt, der Staub an der Decke entfernt - aber Petrus hatte mal wieder nicht aufgepasst. Strömender Regen und fast einstellige Temperaturen zwangen alle, in die Pfarrkirche auszuweichen.
Der Musikverein Obernburg gestaltete die Messe musikalisch und Pfr Hass zelebrierte, Pfr Rettinger konzelebrierte. Daher trug auch Pfr Haas das neu restaurierte Messgewand (eines der Bilder zeigt speziell die schöne Stickerei an der Rücksetie des Paraments) und Pfr Rettinger ein neueres Mariengewand. Darauf angesprochen erläuterte er, dass es kein eigenes Gewand für Himmelfahrt gebe. Es waren alle Messdiener aus dem pastoralen Raum eingeladen, tatsächlich war eine Ministrantin aus Großwallstadt dabei.
Die Firmlinge hatten Bilder gemalt, wie sie sich den heiligen Geist vorstellten. Einige davon waren vor den Altar gelegt worden, der sehr schön geschmückt wurde. Diakon Martin Höfer hielt die Predigt. Er sprach über die Taufe. Dies sei ein Sakrament, das Jesus nicht eingesetzt habe. Er sei selber getauft worden, habe aber niemals getauft. Wenn wir in den Spiegel schauten, sollten wir ein Kind Gottes sehen, das die gleiche Taufe empfangen habe wie Jesus. Geschehe das tatsächlich im Alltag? Jesus sei auf die Welt gekommen, um wie die Menschen aufzuwachsen und zu sterben. Durch den Tod sei er in das ewige Leben gegangen, wie es auch uns fest versprochen sei. Lektoren aus allen Pfarrgemeinden trugen die Fürbitten vor.
Nach der Messe hatte das Gemeindeteam Obernburg Hotdogs vorbereitet, Getränke bereitgestellt und Blätterteig- und Laugenhäppchen verteilt. Aufgrund des Wetters fand das gesellige Beisammensein in der Kirche statt, aber hinten ist ja genug Platz. Alle unterhielten sich gut und das Essen wurde leer.
Ein herzliches Dankeschön allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Feier geholfen haben!
